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Erläuterung des Härtegrades von Parkettböden- nach Brinell

Der Härtegrad einer Holzart ist ein wichtiger Hinweis auf die zu erwartende Verschleiß- und Eindruckfestigkeit.

Die vom schwedischen Ingenieur Johan August Brinell im Jahre 1900 entwickelte Härteprüfung kommt bei weichen bis harten Holzarten zur Anwendung.

Dabei wird eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Prüfkraft in die Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes gedrückt. Das Holz weist einen Feuchtigkeitsgehalt von 12% auf.

Nach einer Belastungszeit von mindestens 10 Sekunden wird der Durchmesser des bleibenden Eindrucks im Werkstück gemessen und daraus die Oberfläche des Eindrucks bestimmt.

Das Verhältnis von Prüfkraft zur Eindruckoberfläche multipliziert mit dem Zahlenwert 0,102 bezeichnet man als die Brinellhärte.

Generell gilt:

Je tiefer die hinterlassene Kerbe ist, desto weicher ist das Holz.

Je höher die Messzahl der Brinellhärte ist, desto härter ist das Holz.

Angegebene Härten sind jedoch immer als Durchschnittswerte zu verstehen, die tatsächlichen Werte variieren etwas, abhängig vom Wuchsgebiet des Baumes und der Schnittart (längs zur Faser sind alle Hölzer härter als quer zur Faser).

 

Brinellabdruck