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Parkett im Badezimmer- geht denn das?

Im Barfuss-Bereich wird von vielen Bauherren das spezielle Wohlgefühl gewünscht, das nur ein echter Parkett vermitteln kann. Dieser Trend wirft die Frage auf: "Geht das?" "Ja, aber!". Im Wissen, dass Wasser "kein Freund" vom Holzbodenbelag Parkett ist, muss diese Frage etwas differenziert betrachtet werden.

 

Als Grundregel gilt: Es sollte möglichst kein Wasser auf den Parkett gelangen, auf keinen Fall aber über einen längeren Zeitraum.

Wenn zB.: Kinder in der Badewanne eine Wasserschlacht austragen, so ist das keine gute Voraussetzung für Parkett im Badezimmer.

Mit der richtigen Sorgfalt und dem Wissen um die Wasservermeidung, mit der Auswahl des richtigen Parketts und insbesondere der richtigen Erst- und Unterhaltspflege ist es heute jedoch möglich, auch in Nass-/ Feuchträumen Parkett zu genießen.

 

Die Randfugen müssen hierbei mit einer dauerelastischen Kittmasse abgedichtet werden. Die Erstpflege muss unbedingt durch den Bodenleger vorgenommen werden.

Grundsätzlich gilt auch, dass sich dunklere Holzarten und rustikalere Sortierungen besser eignen, da die Sichtbarkeit von Beanspruchungsspuren damit stark herabgesetzt wird.

Außerdem sind nur quellungsarme Holzarten wie zB.: Doussie oder das ölhaltige Teakholz zu empfehlen.

 

Nicht geeignet für den "Nasszellenbereich" ist zB.: Buche, da diese ein sehr starkes Quell- und Schwindverhalten aufweist und dadurch empfindlicher und wesentlich schneller auf Feuchtigkeit reagiert.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden:

Ja, unter der Beachtung des individuellen Verhaltens der Benutzer und durch Zusammenarbeit mit einem Fachmann ist es möglich!

 

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